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Abstract

Hyponatriämie
Hyponatremia

Hyponatriämie weist auf eine Vermehrung von Wasser relativ zu Natrium im Körper und damit auf eine Expansion des intrazellulären Volumens (IZV) hin. Zwei Komponenten sind hierzu notwendig: eine Quelle von elektrolytfreiem Wasser (EFW) und die Anwesenheit von antidiuretischem Hormon (ADH),welches die Ausscheidung von EFW verhindert. Bei der Beurteilung der akuten Hyponatriämie geht es darum, die Quellen von EFW zu identifizieren.Bei der chronischen Hyponatriämie gilt es, die Ursache der ADH-Freisetzung festzustellen. Die wichtige therapeutische Entscheidung ist es, die akute symptomatische von der chronischen Hyponatriämie zu trennen, um unangebrachte und gefährliche Korrekturen zu vermeiden. Hilfreich ist das Verständnis des Tonizitätsgleichgewichts: Wenn die Summe aus Natrium- und Kaliumkonzentration im Urin kleiner ist als die Natriumkonzentration im Serum, dann muss als Folge die Natriumkonzentration im Serum steigen.Wenn die Natrium- und Kaliumkonzentration im Urin größer als die Natriumkonzentration im Serum ist, dann muss diese fallen. Mit dieser Information ist man in der Lage, Zufuhr- oder Ausscheidungskapazitäten zu beeinflussen.

Saban Elitok
Franz-Volhard-Klinik, Abteilung für Nephrologie,
HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Reviewer:Wolfgang Oelkers, Berlin
und Jens Marc Titze, Erlangen

CME Innere Med 2008;1(1):18-34