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Abstract

Pulmonaler Rundherd
The solitary pulmonary nodule

Der pulmonale Rundherd als Leitbefund beinhaltet eine umfassende Differenzialdiagnose. Die zentrale Bedeutung der Diagnostik besteht in der Differenzierung zwischen benignen und malignen Ätiologien. Dabei ist die anzuwendende, diagnostische Strategie abhängig von der Malignitätswahrscheinlichkeit des Befundes und reicht von der bildgebenden Diagnose einer benignen Ätiologie über bildgebende Verlaufskontrollen bis zur primären, chirurgischen Resektion. Im Rahmen des vorliegenden Artikels wird eine Übersicht über die Differenzialdiagnose des pulmonalen Rundherdes, die relevanten Kriterien für eine fundierte Einschätzung der Malignitätswahrscheinlichkeit und die diagnostischen, nicht-invasiven und invasiven Verfahren gegeben. Abschließend wird das diagnostische und therapeutische Vorgehen unter Einbeziehung der patientenindividuellen Befunde erläutert.

Tim Carstensen
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie,
Arbeitsbereich pneumologische Onkologie und Lungentransplantation,
Charité - Universitätsmedizin Berlin

Reviewer: Christoph Schäper, Greifswald
und Christian Witt, Berlin

CME Innere Med 2008; 1(1):94-108